Forty Shades

Forty Shades web"orchestraler"  Metalrock

2007, irgendwo in der Mitte der Schweiz, teilten ein paar Männer dieselbe musikalische Vision und entschlossen gemeinsam zusammenzuarbeiten. Nach einigen Jahren intensiver Suche nach guten Musikern innerhalb Europa wurde „Forty Shades“ aus dem Leben gerufen. Fast drei Jahre später, auf der Spitze eines kreativen Prozesses, entschloss Forty Shades ins Studio zu gehen und dieses Album aufzunehmen.

Beim vorliegenden Album „Camera Silens“ von Forty Shades handelt es sich um eine orchestrale Metalrockscheibe. „Camera Silens“ ist die durch atmosphärische Klanglandschaften und mystische Lyrics verkörperte Reise ins Innere.

Melodiestarke, temporeiche Songs und melancholische, balladeske Stücke beschreiben im Wechselbad wuchtig-metallischer Saiten und Fellbearbeitung sowie filigraner-elegischer Synth-Sounds, den inneren Kosmos der menschlichen Psyche.

Der Gesang bewegt sich in einem Spannungsfeld von cleanen- über metalrock- bis hin zu gutturalen death-growl Passagen.

Inhaltlich behandeln die Lyrics Themenkreise aus dem Aleister Crowley Tarot, griechischer und ägyptischer Mythologie (Black Winged Sun, Seven Moons, Purple Flame, Pillars of Doom). Auch die Tragik der Vergänglichkeit, Verlust und Suizid (In a Darker Shade of Gloom), Macht (Love Lane Princess), Trennungs- und Verlassenheitsschmerz und die Endlichkeit an sich (Bloodmoon, The End) sind Themen auf „Camera Silens“. Vorgetragen in der Gestalt des Lord Charon, der Fährmann der griechischen Mythologie, der die Toten für einen Obolus (Münze) über die Styx ins Totenreich des Hades bringt.

Der wohl härteste Song dieses Silberlings „Pillars of Doom“ beschreibt im ersten Teil das Schicksal des Prometheus, der nicht sterben darf, weil er den Menschen unerlaubterweise das Feuer brachte, und von da an seine immer wieder nachwachsende Leber täglich von einem Adler aufgefressen bekommt.

Im zweiten Teil zeigt sich die Menschheit, dem Feuer bemächtigt, in ihrer unermesslichen Überheblichkeit, indem sie Gott spielen will. Der personifizierte Gott legt sich den Lauf einer geladenen Waffe auf die Zunge, den Finger am Abzug, symbolisch als Machtdemonstration, mit der Absicht die gesamte Menschheit auf einmal wegpusten zu können.

Der letzte, dritte Teil, zeigt den Menschengott im Beispiel der christlichen Religion, wie er sich letztendlich vor seinem eigens geschaffenen „Jüngsten Gericht“, verantworten muss.

Als Anspieltipp kann hier noch „The End“ erwähnt werden, da die Sängerin Simone Christinat eine Gastgesangsrolle inne hat und gemeinsam mit Sänger Tosse, alias Lord Charon, die elegischen Verse der Vanitas in diesem Song beschwört.

 

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Genre:  Atmospheric Metal

Hometown: Biel/ Bienne

Bandbesetzung:

Tosse Basler (D)-Vocals
Tobias Gut(CH)-Keys
Joël Brechbühl (CH) -Bass
Raphael Crivelli(CH)-Guitar
Christain Wittwer(CH)-Drums
Lukas Mielniczuk(PL) -Guitar

 

Diskografie:

Camera Silens (VÖ: 13. März 2015) - Hier bestellen